1. Identifizieren Sie Ihre vernetzten Produkte und Dienste

  • Listen Sie alle vernetzten Produkte auf, die Sie herstellen, verkaufen, vermieten oder betreiben.
  • Identifizieren Sie zugehörige digitale Dienste, Apps, Dashboards oder Überwachungstools.
  • Erfassen Sie, welche Daten von jedem Produkt oder Dienst generiert werden.
  • Trennen Sie nach Möglichkeit personenbezogene Daten, maschinengenerierte Daten und Nutzungsdaten.

2. Datenzugriffsrechte der Nutzer prüfen

  • Prüfen Sie, ob Nutzer auf die durch ihre Nutzung eines vernetzten Produkts generierten Daten zugreifen können.
  • Prüfen Sie, ob Nutzer die Weitergabe dieser Daten an Dritte beantragen können.
  • Dokumentieren Sie, wie Anfragen empfangen, verifiziert und bearbeitet werden.
  • Prüfen Sie, ob Daten sicher und in einem nutzbaren Format bereitgestellt werden können.

3. B2B-Datenweitergabeverträge prüfen

  • Identifizieren Sie Verträge, die den Zugang zu oder die Nutzung von generierten Daten einschränken.
  • Prüfen Sie, ob Datenweitergabebedingungen fair, transparent und verhältnismäßig sind.
  • Prüfen Sie Vergütungs- oder Preismechanismen für die Datenverfügbarkeit.
  • Achten Sie besonders auf Verträge mit KMU.

4. Cloud- und Datenverarbeitungsdienste prüfen

  • Prüfen Sie, ob Sie Cloud-, SaaS-, Hosting-, Plattform- oder Datenverarbeitungsdienste anbieten.
  • Überprüfen Sie Kundenwechsel- und Ausstiegsprozesse.
  • Prüfen Sie, ob technische, vertragliche oder kommerzielle Hindernisse einen Wechsel erschweren.
  • Dokumentieren Sie Exportformate, Migrationssupport und Kündigungsprozesse.

5. Interne Prozesse vorbereiten

  • Weisen Sie die Zuständigkeit für Data Act-Anfragen in Ihrem Unternehmen zu.
  • Erstellen Sie einen einfachen Anfragenbearbeitungs-Workflow.
  • Überprüfen Sie Sicherheits-, Vertraulichkeits- und Geschäftsgeheimnisschutzmaßnahmen.
  • Bereiten Sie Standardantworten für Kunden, Geschäftsnutzer und Dritte vor.
Important: Diese Checkliste dient nur allgemeinen Informationszwecken. Sie stellt keine Rechtsberatung dar. Unternehmen mit potenzieller Betroffenheit sollten rechtliche oder Compliance-Beratung in Anspruch nehmen.

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