B2B-Datenaustausch
EU Data Act und B2B-Datenaustausch
Der EU Data Act beeinflusst, wie Unternehmen Daten austauschen, insbesondere wenn ein Unternehmen gesetzlich verpflichtet ist, Daten einem anderen zur Verfügung zu stellen, oder wenn KMU Datenweitergabebedingungen auferlegt werden.
Warum B2B-Verträge wichtig sind
Datenzugangs- und Datenweitergaberechte sind nur nützlich, wenn die Vertragsbedingungen klar, fair und praktikabel sind. Der Data Act enthält Schutzmaßnahmen gegen unfaire Vertragsbedingungen im Zusammenhang mit Datenzugang und -nutzung.
Wer sollte B2B-Datenweitergabebedingungen prüfen?
- Unternehmen, die durch vernetzte Produkte generierte Daten halten.
- Unternehmen, die nutzerautorisierte Daten von einem anderen Unternehmen erhalten.
- Hersteller, Händler, Reparateure und Aftermarket-Dienstleister.
- SaaS-, Cloud- und Datenplattformanbieter.
- KMU, die aufgefordert werden, Datenweitergabebedingungen eines größeren Unternehmens zu akzeptieren.
- Unternehmen, die den Zugang zu Betriebsdaten monetarisieren oder einschränken.
Was in Verträgen zu prüfen ist
Prüfen Sie, ob der Vertrag klar erläutert, welche Daten geteilt werden, wer sie nutzen darf, erlaubte Zwecke, Einschränkungen, Sicherheitspflichten, Vertraulichkeit, Vergütung, Kündigung und Streitbeilegung.
Praktische Prüfungen
B2B-Datenweitergabe-Prüfpunkte
Daten definieren
Machen Sie klare Angaben zu den erfassten Daten, einschließlich Format, Häufigkeit, Umfang und Ausnahmen.
Erlaubte Nutzung definieren
Erläutern Sie, was die empfangende Partei mit den Daten tun darf und was nicht.
Fairness prüfen
Prüfen Sie, ob Bedingungen einseitig, übermäßig oder für ein KMU schwer anfechtbar sind.
Vertrauliche Informationen schützen
Balancieren Sie Datenzugang mit Geschäftsgeheimnis-, Sicherheits- und Vertraulichkeitsschutzmaßnahmen.
Ausgangspunkt für Vertragsprüfung
Data Act-Checkliste nutzen
Beginnen Sie mit der Checkliste, um Verträge, Produkte, Datenflüsse und Zugangsprozesse zu identifizieren, die einer näheren Prüfung bedürfen.